Zum Inhalt springen

Shopware

Plugins und der Shopware Store

Plugins erweitern Shopware um Funktionen, die der Standard nicht mitbringt. Du bekommst sie im offiziellen Shopware Store, meist im Mietmodell. Wichtig sind eine sorgfältige Auswahl, gepflegte Plugins und ein Blick auf die Update-Verträglichkeit.

Plugins sind Erweiterungen, die Shopware um zusätzliche Funktionen ergänzen, etwa Zahlungsarten, Versandanbindungen, Marketing-Werkzeuge oder Schnittstellen zur Warenwirtschaft. Die zentrale Quelle ist der offizielle Shopware Store. Plugins sparen Entwicklungszeit, jedes zusätzliche Plugin bedeutet aber auch mehr Wartung, mögliche Konflikte und laufende Kosten.

Plugins, Apps und Themes

Im Store findest du verschiedene Arten von Erweiterungen. Plugins greifen direkt in den Code eines selbst gehosteten Shops ein und können sehr viel verändern. Apps laufen dagegen weitgehend außerhalb des Shops und kommunizieren über Schnittstellen, deshalb funktionieren diese auch in der Shopware Cloud. Themes bestimmen das Aussehen der Storefront, also des Shops, den deine Kunden sehen.

So wählst du gute Plugins aus

  • Kompatibilität: Prüfe, für welche Shopware-Versionen das Plugin freigegeben ist, und ob es zeitnah nach neuen Versionen aktualisiert wurde.
  • Pflege: Wann gab es das letzte Update? Gibt es ein Änderungsprotokoll?
  • Hersteller: Wie lange ist der Anbieter schon im Store aktiv, wie schnell reagiert der Support, wie fallen die Bewertungen aus?
  • Bedarf: Kann der Standard das vielleicht schon, etwa über den Rule Builder oder die Erlebniswelten?
  • Überschneidungen: Zwei Plugins, die denselben Bereich verändern, zum Beispiel den Checkout, vertragen sich oft schlecht.

Lizenzen und Mietmodelle

Viele Erweiterungen im Shopware Store werden als Miete angeboten, also mit regelmäßiger Gebühr, solange du sie nutzt. Darin sind in der Regel Updates und Support enthalten. Daneben gibt es kostenlose Erweiterungen und je nach Anbieter andere Lizenzformen. Die Lizenzen sind an deinen Shop gebunden und werden über dein Shopware-Konto verwaltet. Rechne die monatlichen Plugin-Kosten zusammen, das läppert sich bei vielen Erweiterungen schnell. Aktuelle Konditionen stehen jeweils direkt beim Plugin im Store.

Update-Verträglichkeit

Bei jedem größeren Shopware-Update müssen alle Plugins mitziehen. Ein einziges nicht aktualisiertes Plugin kann ein Update blockieren oder nach dem Update Fehler verursachen. Je mehr Plugins du nutzt, desto aufwendiger werden Updates. Deshalb lohnt es sich, ungenutzte Plugins regelmäßig zu deinstallieren statt sie nur zu deaktivieren.
Achtung: Installiere neue Plugins nie direkt im Live-Shop. Teste sie zuerst auf einer Staging-Umgebung, auch wenn sie im Store gut bewertet sind.

Wann lohnt sich eine Eigenentwicklung?

Ein eigenes Plugin ist sinnvoll, wenn deine Anforderung sehr speziell ist, kein Store-Plugin sie sauber abdeckt oder du mehrere Plugins durch eine schlanke Lösung ersetzen kannst. Typische Beispiele sind Anbindungen an ein eigenes ERP oder besondere Preis- und Bestelllogiken. Der Nachteil: Die Pflege bei künftigen Updates liegt dann bei deiner Agentur. Eine Eigenentwicklung sollte deshalb nach den offiziellen Vorgaben von Shopware gebaut und dokumentiert sein.
VIERPUNKT prüft bei der Übernahme eines Shops den Plugin-Bestand und entwickelt bei Bedarf eigene Erweiterungen. Mehr unter Shop-Entwicklung und Betreuung.

Noch Fragen dazu?

Schreib uns zwei Sätze zu deinem Shop, wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Frage stellen