Relaunch und Migration
Was wird bei einer Shop-Migration übernommen?
Übernommen werden in der Regel Produkte mit Varianten und Bildern, Kategorien, Kunden, Bestellhistorie, Inhaltsseiten und URLs. Nicht 1:1 übertragbar sind meist Passwörter, Design, Plugin-Funktionen und manche Sonderfelder.
Bei einer Shop-Migration lassen sich fast alle Geschäftsdaten übernehmen: Produkte, Varianten, Bilder, Kategorien, Kunden, Bestellungen, Inhaltsseiten und die URL-Struktur über Weiterleitungen. Was meist nicht 1:1 geht, sind Kundenpasswörter, das Design, Funktionen aus Plugins und sehr individuelle Datenfelder. Diese Punkte werden neu aufgebaut oder angepasst.
Was in der Regel übernommen wird
- Produkte und Varianten: Titel, Beschreibungen, Preise, Artikelnummern, EAN, Gewichte, Bilder und Varianten wie Größe oder Farbe.
- Kategorien: die Struktur deines Sortiments, gegebenenfalls angepasst an die Logik des neuen Systems. Shopify arbeitet zum Beispiel mit Kollektionen statt klassischer Kategoriebäume.
- Kunden: Name, E-Mail, Adressen, Kundengruppen und gegebenenfalls Newsletter-Einwilligungen.
- Bestellhistorie: frühere Bestellungen, damit Kunden und dein Service sie weiterhin sehen.
- Bewertungen: meist über die Export- und Importfunktion des jeweiligen Bewertungsdienstes oder einer App.
- Inhalte: Inhaltsseiten wie Über uns, FAQ oder Artikel.
- URLs: alte Adressen werden per Weiterleitung auf die neuen gelenkt, damit Rankings und Links erhalten bleiben.
Was meist nicht 1:1 geht
- Passwörter: Passwörter lassen sich in der Regel nicht übertragen. Kunden setzen ihr Passwort neu oder melden sich anders an. Mehr dazu unter Kundenkonten und Passwörter.
- Design: Themes sind systemgebunden. Das Design wird im neuen System neu umgesetzt, gern nah am bisherigen Auftritt.
- Plugin-Funktionen: Funktionen aus Plugins brauchen im neuen System eine passende App, ein Plugin oder eine eigene Lösung.
- Sonderfelder: individuelle Eigenschaften und Freitextfelder müssen auf die Datenstruktur des neuen Systems gemappt werden, etwa auf Metafelder.
- Gutscheine und Guthaben: offene Gutscheincodes und Kundenguthaben brauchen oft eine eigene Lösung.
- Schnittstellen: Verbindungen zu ERP, Warenwirtschaft oder Versanddienstleister werden neu eingerichtet.
So bereitest du die Migration vor
Eine Migration ist eine gute Gelegenheit zum Aufräumen. Prüfe vorab, welche Produkte, Kategorien und Inhaltsseiten du wirklich noch brauchst. Alles, was du nicht übernimmst, bekommt eine Weiterleitung auf eine passende Seite. Kläre außerdem, wie weit die Bestellhistorie zurückreichen soll und welche Daten aus rechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen. Bei Aufbewahrungspflichten hilft dir dein Steuerberater.
Tipp: Lass dir vor dem Launch eine Testmigration auf einer Staging-Umgebung zeigen und prüfe stichprobenartig echte Produkte, Kunden und Bestellungen. Fehler im Mapping fallen dort viel früher auf.
Wie VIERPUNKT hilft
Typische Projekte bei VIERPUNKT sind Migrationen von Shopware 5 auf Shopware 6 und von Shopware auf Shopify. Wir planen mit dir, was übernommen wird, und testen die Daten vor dem Umzug. Mehr unter Relaunch und Migration.
Noch Fragen dazu?
Schreib uns zwei Sätze zu deinem Shop, wir melden uns innerhalb eines Werktags.
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