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Shopware

Ein schneller Shopware-Shop: Performance-Grundlagen

Ein schneller Shopware-Shop braucht ein funktionierendes Caching, optimierte Bilder, wenige und saubere Plugins und ein passendes Hosting. Die meisten Bremsen lassen sich ohne großen Umbau finden und beheben.

Ein schneller Shopware-Shop steht auf vier Säulen: einem aktiven und richtig konfigurierten Cache, optimierten Bildern, einer schlanken Plugin-Auswahl und einem Hosting, das zu Shopware passt. Wenn dein Shop langsam ist, liegt die Ursache fast immer in einem dieser Bereiche. Schnelle Seiten verkaufen besser und werden von Suchmaschinen bevorzugt.

Caching: Seiten nicht jedes Mal neu bauen

Ohne Cache berechnet Shopware jede Seite bei jedem Aufruf neu: Produkte laden, Preise ermitteln, Regeln prüfen. Das kostet Zeit. Der Cache speichert fertige Seiten zwischen und liefert sie beim nächsten Aufruf sofort aus. Er sollte im Live-Shop immer aktiv sein und der Shop im Produktivmodus laufen, nicht im Entwicklungsmodus.
  • Vorgeschalteter Zwischenspeicher: Bei mehr Besuchern lohnt sich ein Dienst wie Varnish, der Seiten noch schneller ausliefert und den Server entlastet. Shopware unterstützt das offiziell.
  • Zwischenspeicher für Daten: Ein schneller Speicher wie Redis hilft bei Sitzungen und internen Caches.
  • Cache-Aufwärmen: Nach dem Leeren des Caches sind die ersten Aufrufe langsam. Leere ihn deshalb nicht unnötig und nicht zur Hauptverkaufszeit.
Warenkorb, Checkout und eingeloggte Kundenbereiche lassen sich naturgemäß nur eingeschränkt cachen. Hier zählen Server und sauberer Code umso mehr. Technische Details beschreibt die offizielle Performance-Dokumentation.

Bilder: oft die größte Bremse

  • Lade keine Bilder direkt aus der Kamera hoch, sondern verkleinere sie vorher auf eine sinnvolle Größe.
  • Shopware erzeugt automatisch kleinere Vorschaubilder. Prüfe, ob die Größen zu deinem Theme passen und ob sie nach dem Hochladen tatsächlich erzeugt wurden.
  • Moderne Bildformate und verzögertes Laden von Bildern unterhalb des sichtbaren Bereichs sparen viel Datenvolumen.
  • Große Slider und Hintergrundvideos auf der Startseite kosten oft mehr Zeit, als sie an Wirkung bringen.

Plugins: jedes zählt

Jedes Plugin kann zusätzliche Datenbankabfragen, Skripte oder Stylesheets mitbringen. Tracking-Skripte, Chat-Widgets und Bewertungs-Einbindungen sind typische Kandidaten. Entferne, was du nicht mehr brauchst, und prüfe bei Verdacht, ob die Ladezeit ohne ein bestimmtes Plugin deutlich besser wird. Mehr dazu unter Plugins und der Shopware Store.

Hosting und Hintergrundprozesse

Ein zu knapp bemessener Server lässt sich durch Optimierung nur begrenzt ausgleichen. Wichtig sind eine aktuelle PHP-Version, genug Arbeitsspeicher und schnelle Festplatten. Außerdem sollten Hintergrundaufgaben wie Indexierung und Mailversand über dauerhaft laufende Prozesse auf dem Server erledigt werden statt über den Browser im Admin. Bei großen Katalogen entlastet eine eigene Suchmaschine wie OpenSearch die Datenbank. Details stehen unter Hosting für Shopware 6.
Tipp: Miss vor jeder Optimierung den Ist-Stand, etwa mit PageSpeed Insights von Google, und zwar für Startseite, eine Kategorie und eine Produktseite. Nur so siehst du, ob eine Änderung wirklich etwas bringt. Was die Werte bedeuten, erklärt Ladezeit und Core Web Vitals.
In den Shopware-Shops unserer Kunden sehen wir, wie viel schon ein konsequent genutzter Cache und aufgeräumte Plugins ausmachen. In der Betreuung und im Bereich Sichtbarkeit nimmt VIERPUNKT die Ladezeit deines Shops gezielt unter die Lupe.

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